PENSION AGORA  am BAFA SEE  

Gucksdu !

 Schöne Bilder vom Eselwandern

   

 



Eine Kultur-Wanderwoche am Bafa See

 

Stadtmauer-Wanderung:

Von Herakleia aus führt die Wanderung entlang der 6 ½ km langen Stadtmauer bis auf den auf ca. 500 m Höhe gelegenen Wachturm. Von hier aus kann man einen herrlichen Ausblick über den Bafasee genießen. Nach kurzer Pause geht es durch die bizarren Felsformationen hinunter zu Herakleia's Vorgängerstadt "Latmos". Der Rückweg zur Agora-Pension führt am Ufer des Bafasees entlang.

 

Von Karahayit nach Gölyaka
Eine kurze Autofahrt bringt uns zum Einstieg unserer nächsten Wanderetappe ins Dorf Karahayit. Nach einer leichten Wanderung von ca. einer Stunde erreicht man die prähistorischen Felsbilder von Baliktas. Der weitere Weg auf antiken Pfaden durch Olivenhaine führt uns zur imposanten Ruine des Klosters “Yediler” oder “Siebenbrüder Kloster” und daneben Fresken aus byzantinischer Zeit. Bei herrlichem Panoramablick stärken wir uns mit einer Brotzeit mit Tomaten, Gurken, Käse und Oliven für den weiteren Weg. Gemütlich geht es nun zum nächsten Wanderziel, den Felsbildern von Kerdemelik. Bald ist man dann im Dorf Gölyaka angekommen und fährt wieder mit dem Bus in 10 Minuten nach Kapikiri in die Pension.

 

Karahayit
Das Dorfbild von Karahayit ist geprägt von alten Steinhäusern mit ihren  obligatorischen Steinbacköfen. Soweit das Auge reicht reihen sich um das Dorf herum Olivenhaine, die mit niedrigen Steinmauern voneinander abgegrenzt sind und in denen blaue Bienenkästen leuchten. Neben dem Olivenanbau und der Viehwirtschaft mit Rindern, Ziegen und Schafen ist die Honigproduktion eine weitere Einkommensquelle der Dorfbewohner. Ein besonderes Handwerk ist hier der Bienenkorbbau. Im eigenen, kleinen Sägewerk werden aus Baumstämmen Bretter hergestellt, aus denen dann einfache Holzkisten für die Bienenwaben zusammengenagelt und meist mit blauer Farbe gestrichen werden.

 

Gökkaya-Kiliselik-Wanderung

Wir gehen nordwestlich auf einer Schotterstrasse über das ehemalige Sommerdorf (Yayla) von Kapikiri und dann weiter auf antiken, verfallenen Pflasterstrassen über einen leichten Hügel hinab zum Seeufer zu den Zwillingsinseln (Ikizceadaları). Während der gesamten Wanderung hat man einen schönen Ausblick auf den Bafa See. Die größere der beiden Inseln ist durch eine Kiesbank mit dem Ufer verbunden, so daß man trockenen Fusses zu den Ruinen des byzantinischen Klosters mit seinen wuchtigen Wehrmauern gelangt. Wer will, kann hier eine Badepause einlegen, bevor wir die Wanderung fortsetzen.
Unsere Route führt uns in westlicher Richtung weiter zur Menet-Insel (Vogel-Insel). Kormorane, Reiher, Pelikane, Rostgänse und viele andere Vogelarten kann man hier vor die Linse bekommen.  Auf Wunsch kann eine Bootsfahrt zurück nach Kapikiri organisiert werden.

 

Das Sommerdorf von Herakleia
In einem ausgedehnten Tal voller Gärten und Felder, auf denen die Bauern Obst- und Gemüseanbau betreiben, erstreckt sich das Sommerdorf von Herakleia. In früheren Zeiten zogen die Familien in den Sommermonaten zur Feldarbeit hinunter auf ihre Felder, wo man heute noch kleine, verlassene und verfallene Hütten sieht, die damals von den Leuten bewohnt wurden. Irgendwann muß wohl die Fischerei als Nebenerwerb entdeckt worden sein, wovon eine Ansammlung von Hütten zeugt, die direkt am Seeufer gelegen sind. So entstand das Sommerdorf von Herakleia. Nachdem Kapikiri an das Wasser-, Strom-, Telefon- und Strassennetz angebunden wurde, blieb das Sommerdorf verlassen und ist nun dem Verfall preisgegeben. Man bleibt zu Hause und fährt zur Arbeit auf’s Feld mit dem Traktor.

 

Zu den Almen im Latmos
Diese Wanderung führt uns auf einer der schönsten und abwechslungsreichsten Strecken auf antiken Pflasterwegen und Ziegenpfaden nordwärts die Besparmak Berge hinauf. Unser Ziel ist Pinarcilar, ein Weiler mit einigen alten Nomadenhütten. Dort erwartet uns Hatice, eine liebenswerte, fröhliche Sennerin, zum Tee. Nach einer kurzen Rast geht es zur nächsten Attraktion, einem Felsengraffiti aus der Jungsteinzeit in der Karadere-Höhle. Dieses Felsbild gilt als das bedeutendste der Gegend, da man annimmt, dass die Figuren eine Darstellung der latmischen Berggötter sind. Im Frühjahr ist diese Wanderung besonders schön, weil der Weg gesäumt ist von Orchideen, wildem, blühendem Lavendel, Anemonen und unzähligen anderen Blumen.

 

An zwei Tagen der Reise wird nicht gewandert. Es besteht die Möglichkeit das bunte Markttreiben in der Kreisstadt Milas zu besuchen oder eine Exkursion zu einer antiken Stätte wie Ephesus, Milet, Priene oder Dydima zu unternehmen. Diese zusätzlichen Angebote können Sie mit uns vor Ort absprechen.

 

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Ein besonders schönes Mitbringsel ist ein Fläschchen Olivenöl, das man nach traditioneller Art selbst hergestellt hat. Ist ein bisschen anstrengend, macht aber viel Spaß!

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